Was macht die Kultur?

Im Interview mit unseren Kulturpartnern

Stadtbücherei am Haidplatz

Zum Auftakt unserer Interview-Reihe haben wir die Stadtbücherei Regensburg am Haidplatz und ihre Leiterin Isabelle Kleinknecht besucht. Denn trotz der Corona-Einschränkung hat die Bücherei inzidenzunabhängig geöffnet. Doch sie ist mehr als nur ein Ort zum Entleihen von Büchern! In einem kleinen Interview hat uns Isabelle Kleinknecht geschildert, dass die Bücherei auch ein sozialer Treffpunkt zum Austausch von Ideen, Meinungen und Ansichten ist. Da Veranstaltungen in Präsenz momentan leider nicht möglich sind, bietet die Stadtbücherei diverse digitale Angebote, (wie beispielsweise einen digitalen Fantasy-Buchclub), um das Leitprinizip der Bücherei als einen Raum für Kommunikation und Vernetzung aufrecht zu erhalten. Zusätzlich können regelmäßig verschiedene Ausstellungen, wie momentan die Bildausstellung „Spanisches Welterbe“, welche im Rahmen des Filmfestivals CinEScultura erstellt worden ist, vor Ort kostenfrei besucht werden.

W1 – Zentrum für junge Kultur

 
Unser zweiter Besuch führt uns ins Zentrum für junge Kultur in die Weingasse 1. Normalerweise bietet das Jugendzentrum zahlreiche Präsenzveranstaltungen in unterschiedlichen Bereichen der jungen Kultur an. Egal ob Kunst-, Theater-, Tanz-, oder Filmbegeisterte, für jeden ist etwas dabei. Auch wenn ein Treffen vor Ort momentan leider nicht möglich ist, hat das W1 alternative digitale Angebote für junge Menschen zu bieten. So finden Workshops, Schreibgruppen und sogar Tanzabende weiterhin statt, nur eben im digitalen Raum. Im Gespräch mit Bianca Kurz und Dominik Huber erhielten wir auch bereits Einblicke darin, was nach dem Lockdown geplant ist. So hoffen sie beispielsweise darauf, dass das Pop-Kultur-Festival dieses Jahr wieder stattfinden darf und dass sie wieder Ausstellungen verschiedener Künstler im W1 veranstalten können. Zuversichtlich blicken sie in die Zukunft und sind optimistisch, dass bald auch wieder Begegnungen im realen Raum und nicht nur auf Online-Plattformen möglich sein werden.

Kinos im Andreasstadel

 

„Film macht am meisten Spaß, wenn viele Leute da sind.“ So sieht es Florian Scheuerer, der Inhaber von den Kinos im Andreasstadel. Auch wenn man derzeit auf dieses Miteinander noch verzichten muss, ist seine Zuversicht groß, dass bald klassische Kinobesuche im roten Sessel wieder möglich sein werden. Mitte 2019 wurden die beiden Kinosäle erneuert und renoviert, jetzt ist die Vorfreude groß, diesen Umbau auch nutzen und genießen zu können. Wir freuen uns ebenfalls schon drauf, hoffentlich bald wieder mit einer Tüte Popcorn in der Hand und voller Vorfreude auf die nächsten 1-2 Stunden, in verschiedenste Welt einzutauchen. Wusstet ihr, dass direkt beim Andreasstadel der erste öffentliche Bücherschrank in Regensburg eröffnet wurde? 2017 wurde das Projekt von Studierenden der OTH initiiert und seitdem von KulTür-Gästen fortgeführt, betreut und gepflegt.

Fortsetzung folgt…
 
Seien Sie gespannt auf unsere nächsten Interview-Partner, die wir Ihnen hier (sowie auch auf facebook und instragram) regelmäßig einmal in der Woche vorstellen werden.