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Schreibwettbewerb

Die Farben meines Ichs / the colours of myself

Die individuellen Farben zeigen – sie in Worte fassen, zeichnen, ihnen einen Wort-Bild-Raum geben.

Der Schreibwettbewerb zum Thema „Die Farben meines Ichs“, eine Kooperationsveranstaltung von KulTür Regensburg und W1- Zentrum für junge Kultur, ruft junge Regensburgerinnen und Regensburger zu Stift und Papier, um ihren Gedanken zu diesem Thema freien Lauf zu lassen. Jeder Mensch strahlt in vielen Farben, hinterlässt vielleicht auch Farben im Leben anderer. Farben – Vielfalt – Persönlichkeit – die Farben der Welt.

Gesucht sind Texte, seien es Gedichte, Kurzgeschichten, Poetry Slam Texte oder Comics, die einen deutschlandweiten Platz in den Literaturautomaten der Initiative zakk finden möchten. Diese umgebauten Zigarettenautomaten verbreiten ganz nach dem Motto „Kultur statt Kippe, Lyrik statt Lucky Strike“ Literatur in kleinen Boxen für einen Münzeinwurf von 2€.

Ausgehend von eingesendeten Texten werden einige Autorinnen und Autoren ausgewählt, die an vielfältigen Workshops mit Profis teilnehmen dürfen, um neue Fähigkeiten zu erwerben und sich auszuprobieren. Die Jury wählt aus diesen Texten fünf Preisträgerinnen und Preisträger aus, deren Texte deutschlandweit in allen Literaturautomaten veröffentlicht und im Rahmen der Preisverleihung und Abschlussveranstaltung am 30. Mai 2020 einem Publikum vorgestellt werden.

Einsendekriterien und Rahmenbedingungen:
  • Text sollte neu und noch nicht veröffentlicht worden sein
  • Max. 3200 Zeichen (inklusive Leerzeichen)
  • Format: word, open office, rich text, pdf
  • kurze Biografie, Titel für die Literaturbox und falls gewünscht Pseudonym angeben (in die Vorlage einfügen)
  • möglich sind Gedichte, Kurzgeschichten, Poetry Slam Texte oder Comics
  • möglich sind auch zweisprachige Texte, mit deutscher Übersetzung der jeweiligen Landessprache
  • Die Rechte am Text liegen zu 100% bei der Autorin / beim Autor
  • Es entstehen keinerlei Kosten
  • Mit der Einsendung des Textes erklärt sich die Autorin / der Autor damit einverstanden, dass der Text im Rahmen der Literaturautomaten sowie auf den Websites der Veranstalter veröffentlicht werden darf
  • Zielgruppe: 13 bis 30 Jahre
  • Einreichung der Texte: bitte die Vorlage für die Literaturbox verwenden und per E-Mail mit dem Betreff „Schreibwettbewerb Farben“ an jungekultur@regensburg.de senden
  • Einsendeschluss: 27. März 2020 (verlängert aus aktuellem Anlass auf den 5.4.2020!!!!!!!!)

Die Jury

Die eingereichten Texte werden der Jury ohne personenbezogene Angaben (Name, Alter, Herkunft) vorgelegt.

Gerda Stauner,
Schriftstellerin

Kurzer Werdegang:
Nach dem Abitur absolvierte ich ein Studium der Betriebswirtschaftlehre in Rosenheim. Danach eröffnete ich ein kleines Künstlerhotel in Regensburg. Mit vierzig Jahren kam ich relativ spät zum Schreiben und veröffentlichte 2016 den ersten Band meiner Romantrilogie über die Geschichte der Oberpfalz. 2018 wurde mir für mein literarisches Schaffen und mein kulturelles Engagement der Kulturförderpreis der Stadt Regensburg verliehen. Ich gebe Workshops rund um das Thema Veröffentlichen und engagiere mich in der Lese- und Schreiförderung für Kinder und Jugendliche.

Schreiben bedeutet für mich…
…die Gelegenheit, zu recherchieren und mich mit Themen zu beschäftigen, die mir wichtig sind, um dann während des Schreibprozesses meine Fantasiefiguren mit zeitgeschichtlichen Ereignissen zu verweben und somit ein tragfähiges Gefüge entstehen zu lassen.

„Die FARBEN meines Ichs“ …
…sind nicht bunt und schillernd wie ein Paradiesvogel, sondern eher karg und zurückhaltend wie die Landschaft der Oberpfalz, in der ich aufgewachsen bin und die mir Raum gibt, meine eigenen Welten entstehen zu lassen.

PD Dr. Thomas Martinec,
Germanist

Kurzer Werdegang:
Ich habe Deutsch, Englisch und Philosophie in Mainz und New York studiert und nach dem Examen als Redakteur für eine medizinische Fachzeitschrift in Wiesbaden gearbeitet. Nach der Promotion in Mainz war ich drei Jahre am Lincoln College in Oxford und kam dann an die Universität Regensburg, wo ich Dozent für Neuere deutsche Literaturwissenschaft bin. Am meisten interessiere ich mich für die Literatur der Frühen Neuzeit und der Klassischen Moderne sowie für deren erstaunliche Aktualität.

Schreiben bedeutet für mich…
…besser zu verstehen, was mit uns los ist, denn Literatur lässt sich nicht von ein paar Tatsachen beeindrucken, sondern guckt wirklich hin (so ähnlich hat das auch Aristoteles gesehen).

„Die FARBEN meines Ichs“ …
…sind wie die Bilder des Schwarz-Weiß-Fernsehers, den meine Eltern früher hatten: Ich habe da immer alles bunt gesehen.

Marlene Stahl,
Abiturientin und angehende Studentin für Kommunikationsdesign

Kurzer Werdegang:
Abitur am städtischen Von-Müller-Gymnasium Regensburg 2019; Vorstudium Kunst an der Akademie für Design im Künstlerhaus Andreasstadel

Schreiben bedeutet für mich…
…eine Befreiung aus dem monotonen Alltag. Literatur bietet einen Zufluchtsort.  Schreiben ermöglicht mir ganz “Ich” zu sein.

„Die FARBEN meines Ichs“ …
…für jeden anders definiert. Für die Außenwelt versuche ich mich in basischen Blautöne zu umhüllen. Doch nur die wenigsten erkennen die Lichtreflexe aus gelb und grün, die jene fein säuberliche aufgebaute Hülle durchbrechen zu versuchen. Ein ständiges Rütteln an der doch so fest gebauten blauen Mauer.

Der Schreibwettbewerb „Die Farben meines Ichs“ wird veranstaltet von KulTür Regensburg und W1 – Zentrum für junge Kultur
mit freundlicher Unterstützung von zakk – Zentrum für Aktion, Kultur und Kommunikation

Der Literaturautomat!
Literatur aus dem Automaten animiert nicht nur zum Lesen auch zum Selberschreiben!

KulTür Regensburg hat 2018 den ersten Literaturautomaten nach Bayern geholt! Dabei gibt es die Automaten schon seit 10 Jahren und sie sind in ganz Deutschland verteilt. Konzept und Idee stammen von den Düsseldorferinnen Pamela Granderath und Christine Brinkmann, mit dem Ziel, Nachwuchsautoren zu fördern und eine Plattform zu schaffen, die für jedermann leicht zugänglich ist.

Kultur statt Kippe und Literatur to go
Der Literaturautomat ist ein ausrangierter Zigarettenautomat, der mit kleinen Textboxen befüllt wird und die sich mit einem 2 Euro Geldstück herausziehen lassen. Die Literaturboxen enthalten mit etwa 3000 Zeichen Poesie oder Kurzgeschichten, manchmal themenorientiert, meistens jedoch bunt gemischt, berührend erzählt, kreativ gestaltet und verpackt! Die Automaten, die deutschlandweit verbreitet sind, werden in regelmäßigen Abständen mit neuen Textboxen befüllt.
Und das Beste: Autoren allen Alters und Herkunft können sich ganzjährig mit ihren eigenen Texten bewerben!!

Weitere Informationen zum Literaturautomaten!