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Projekte

KulTür initiiert Start-up-Projekte für kulturelle Teilhabe und soziale Integration!

 

KulTür Regensburg förderte in den letzten 3,5 Jahren kulturelle Teilhabe für Menschen und Familien mit wenig Geld durch die Vermittlung von über 25.000 kostenfreien Plätzen für vielfältige Kulturerlebnisse.
Ab 2018 geht KulTür einen Schritt weiter:  Mit verschiedenen Start-up-Projekten, werden die KulTür-Gäste aktiv zum mitmachen, mitgestalten und sich einbringen eingebunden. Mit der Kombination aus Teilhabe durch Kulturerleben und Aktivierung durch Projektarbeit möchte KulTür eine nachhaltige soziale Integration seiner Gäste mit sinnstiftenden Impulsen für die persönliche  Biografie fördern und ermöglichen.

Unsere bisherigen Start-Up´s sind: „KulTür-Stücke“, „KulTür-Happen“, „Seiten-Wechsel“ und „Kultur statt Kippe“!

„KulTür-Stücke“

Unter dem Motto „Kultur steht mir gut“ startet KulTür im Herbst 2018 bis zum Sommer 2019 eine Taschen-Nähaktion.

 

Aus alten, gespendeten Kulturflaggen, Fahnen und Bannern unserer Kulturpartner werden KulTür-Gäste und andere Nähbegeisterte gemeinsam Upcycling-Taschen entwerfen und nähen. Die Taschen – einzigartige KulTür-Stücke – werden im Sommer 2019 der Öffentlichkeit präsentiert und können dann gegen eine Spende an KulTür Regensburg e.V., erworben werden.

Ein Mehrgenerationen-Projekt durchzieht Regensburg:
Kultur verbindet, Kultur steht uns gut, Kultur tut uns gut!
Gemeinsam nähen für KulTür!

Im KulTür-Laden: Einmal in der Woche findet von November 2018 bis Juni 2019 ein offenes Näh-Atelier im KulTür-Laden statt. Hier können sich alle Nähbegeisterte treffen, mit Stoffen und Ideen versorgen und auch gleich losnähen.

Im W1- Zentrum für junge Kultur: In Kooperation mit dem W1 und CampusAsylArt nähen junge Erwachsene im offenen Ateliertreff ebenfalls Kultur-Taschen für KulTür.

Im Pindl-Gymnasium: Unter der Leitung von Ingrid Westerboer nähen auch Pindl-Schüler in ihrer Modewerkstatt Kultur-Turnbeutel für KulTür.

Jeder kann mitmachen und zuhause nähen: Das Material für die Taschen, Stoffe, Zubehör, sowie verschiedene Schnittmodelle werden von KulTür zur Verfügung gestellt und können während den Laden-Öffnungszeiten ausgesucht und mitgenommen werden.

„KulTür-Happen“

KulTür-Happen sind Veranstaltungen im KulTür-Laden, die mit oder auch von unseren Gästen veranstaltet werden.
2018 wurden in diesem Rahmen bereits 2 Lesungen initiiert:

 

KulTür-Happen 01 – Das Leben und seine Begegnungen: Schicksal oder Zufall?
Eine mehrstimmige und musikalische Lesung im Rahmen der Veranstaltungsreihe: „Regensburg liest ein Buch 2018 – „Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer“ von Alex Capus“ am 29.04.2018.

KulTür-Happen 02 – Wahnsinn in hohen Dosen – Das Beste aus der Bayerischen Vierteljahreszeitschrift
für galoppierenden Wahnsinn“
Eine Premieren-Lesung von und mit Ludwig Rimböck mit musikalischer Untermalung durch Thomas Rexin am 06.11.2018.

„Seiten-Wechsel“

„Seiten-Wechsel“ ist der 1. öffentliche Bücherschrank in Regensburg und KulTür-Gäste sind seine Paten!

 

In Stadtamhof, auf dem Areal des Andreasstadls, lädt eine bunt bemalte Telefonzelle zum schmökern in und tauschen von Büchern aller Art ein. Seien es Kinderbücher, Romane, Krimis, Bildbände, moderne Literatur oder Sachbücher – in der Regensburger Bücherzelle wird bestimmt jeder fündig! Seiten-Wechsel ist eine Initiative von Studenten der OTH Regensburg, die  KulTür die Fortführung des Projekts übertragen haben. KulTür-Gästen kümmert sich regelmäßig um die Pflege der Zelle und den Bestand der Bücher.
Das Projekt „SeitenWechsel“ erfreut sich großer Beliebtheit und hat seither viele Nachahmer-Projekte in Regensburg angestoßen.
Auch im KulTür-Laden gibt es ein Bücher-Tausch-Regal für alle!

„Kultur statt Kippe“

Literatur aus dem Automaten animiert niedrigschwellig zum Lesen oder zum Selberschreiben!

 

Kleine Portionen „Literatur to go“ gibt es ab sofort bei KulTür Regensburg. Denn bei uns steht jetzt der erste Literaturautomat in Bayern: Ein ausrangierter Zigarettenautomat, der umgestaltet und mit kleinen Textboxen gefüllt wurde, die sich nach Einwurf eines Zwei-Euro-Stücks herausziehen lassen. Der Literaturautomat ist eine Erfindung der Düsseldorferinnen Pamela Granderath und Christine Brinkmann, mit dem Ziel, Nachwuchsautoren zu fördern und eine Plattform zu schaffen, die für jedermann leicht zugänglich ist.
Diese Textboxen enthalten in etwa 3000 Zeichen Poesie oder Kurzgeschichten, manchmal themenorientiert, meistens jedoch bunt gemischt, berührend erzählt, kreativ gestaltet und verpackt! Die Automaten, die deutschlandweit verbreitet sind, werden in regelmäßigen Abständen mit neuen Textboxen befüllt. Und das Beste: Autoren können sich mit ihren eigenen Texten bei KulTür oder auf „www.literaturautomat.eu“ bewerben.